Millimeterarbeit an der Quelle

Mit einer Wasserfläche von 2’600 Quadratmetern im Sommer gilt Brigerbad als das grösste Freiluft-Thermalbad der Alpen. Seit dem kürzlich abgeschlossenen Umbau, bei dem auch Lauber IWISA entscheidend mitgewirkt hat, bietet das Bad ein Ganzjahresangebot, das an Spitzentagen bis zu tausend und mehr Besucher anlockt.

Baden in Brigerbad hat Tradition: Bereits den alten Römern waren die heissen Bäder ein Begriff. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts hat sich die Anlage dann stetig hin zu einer modernen Thermalanlage entwickelt. Die zwischen 21 und 50 Grad heissen Quellen bieten den Besuchern ein lithiumhaltiges Natrium-Calcium-Sulfatwasser, das speziell Arthrose- und Rheumabeschwerden lindert - insgesamt 50 Liter Thermalwasser sprudeln pro Sekunde aus der Quelle. Zu den Highlights der Anlage zählen das altehrwürdige Grottenbad, die 182 Meter lange Thermalwasserrutsche sowie das Strömungsbad, das für einigen Badespass sorgt. Daneben steht im Wellnesstrakt ein reichhaltiges Angebot an Massagen und Körperbehandlungen zur Verfügung.

20'000 Arbeitsstunden

Die Arbeiten von Lauber IWISA im Rahmen des Umbaus des Thermalbads Brigerbad waren umfangreich und umfassten gleich vier Sparten. «Wir durften beim Ausbau die Sanitär-, die Heizungs- sowie die Spenglereiarbeiten ausführen. Zudem konnten wir im Schwimmbadbereich mit zwei Druckanschwemmfiltern einen Teil der Technik liefern und montieren», erklärt Alexander Zenhäusern, Projektleiter Sanitär bei Lauber IWISA, rückblickend. Während der Bauphase vom Herbst 2013 bis zur Eröffnung des eindrücklichen Komplexes an Silvester 2014 seien durch die Mitarbeitenden der Unternehmung rund 20’000 Arbeitsstunden geleistet worden.

Abgesehen vom ambitionierten Zeitplan waren laut Zenhäusern in erster Linie die räumlichen Gegebenheiten eine Herausforderung. Neben dem Neubau des Hallenschwimmbads sind verschiedene andere bestehende Räume umgenutzt und angepasst worden, so auch der Technikbereich. «Der bestehende Technikbereich mit den niedrigen Raummassen von unter zwei Metern Höhe musste für die neuen Installationen ausreichen. Wir haben das Beste daraus gemacht», betont er. «Die Arbeitsabläufe mussten entsprechend koordiniert werden, damit kein Platz verloren ging.» Es hätten sehr interessante Planungssitzungen dazu stattgefunden.

Jeder Millimeter entscheidend

Die räumlichen Vorgaben hätten auch mit sich gebracht, dass etwa bei den Speichern Spezialanfertigungen produziert werden mussten, die weniger hoch, dafür aber breiter konzipiert waren. «Die drei speziell angefertigten Speicher wurden jeweils in verschiedenen Teilen geliefert und auf Platz geschweisst.» Neben den Speichern sind zudem auch Lüftungskanäle sowie zwei Wärmepumpen für eine Nutzung des Thermalwassers eingefügt worden. Jeder Millimeter wurde genutzt: Wenn man nach Abschluss der Arbeiten gesehen habe, was alles in den Technikbereich verpackt wurde, wundere er sich fast, dass man überhaupt noch durchlaufen könne.

Die beiden installierten Wärmepumpen erbringen mit 1'200 Megawatt oder je 600 Watt eine beachtliche Leistung . «Ein grosser Teil des Energiebedarfs kann so abgedeckt werden», sagt Zenhäusern.  Auch im Spenglereibereich hatte Lauber IWISA anspruchsvolle Arbeiten zu leisten. «Auf dem kristallförmigen Dach mit verschiedenen Schrägen wurde eine spezielle Folie aufgeklebt. Es sieht aus wie eine zweite Haut, die übergezogen wurde. Das Resultat kann sich sehen lassen», betont der Fachmann abschliessend.

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