Badezimmerkultur - Ein Bidet? Wie bitte?

Toilette im Neubau Lauber IWISA AG

Toilette im Neubau Lauber IWISA AG

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Das Sprichwort «andere Länder, andere Sitten» kommt einem Reisenden ausserhalb der heimischen Wände nicht selten über die Lippen. Dies gilt in besonderem Masse auch für die meist exotisch wirkenden «stillen Örtchen» ferner Länder, wo man, je nach Destination, schon mal erstaunt nach Toilettenpapier sucht oder sich über die zweite Schüssel im Raum wundert – das Bidet.

Die althergebrachte Alternative zum heute zunehmend beliebten Dusch-WC dient in erster Linie nicht nur der Fusswäsche, sondern eben auch der Reinigung des Intimbereichs nach dem Toilettengang. Obwohl es den meisten Toilettenbenutzern bereits irgendwo einmal begegnet ist, erscheint es in unseren Breitengraden doch eher befremdlich, während seine genaue Funktion manch einen vor ein Rätsel stellt. Umgekehrt suchen Besucher aus Regionen mit grosser Bidetverbreitung in der Schweiz häufig vergebens nach einem Sitzwaschbecken im Bad und sind erstaunt über dessen Fehlen.

Zwar unterscheidet es sich in seiner Form nicht wesentlich von einer Toilette, es ist aber von seiner Funktion eher mit einem Waschbecken oder einer Badewanne zu vergleichen. Gerade für Menschen mit einer eingeschränkten Mobilität, die Probleme haben, die Badewanne zu benutzen oder Angst vor dem Ausrutschen in der Dusche haben, kann das Bidet zudem eine gute Alternative zur Deckung des hygienischen Bedarfs darstellen. Bidets existieren in den verschiedensten Bauformen und verfügen meist über eine Armatur, anhand der sich das entsprechende Porzellanbecken füllen lässt. Andere Bidets sind mit einer Düse ausgestattet, aus der Wasser gesprüht wird.

Südeuropa als Spitzenreiter

Wie Umfragen zum Thema Bidetverbreitung aufzeigen, werden Sitzwaschbecken am häufigsten im südlichen Europa genutzt. Spitzenreiter ist Italien, gefolgt von Portugal, Frankreich und Spanien. Auch in Übersee, etwa in Brasilien oder Argentinien, sind Bidets in beinahe 90 Prozent der Haushalte installiert. In anderen Ländern, wie Finnland oder Ägypten, ist als Alternative häufig ein spezieller Wasserschlauch eingebaut. Eher selten sind Sitzwaschbecken demgegenüber in Zentral- und Nordeuropa, so auch in der Schweiz. Bei Lauber IWISA werden Bidets vor allem an italienische Kunden verkauft oder im Hotelbereich für Betriebe mit zahlreicher italienischer oder asiatischer Kundschaft installiert, erklärt Silvia Schmidt, Projektleiterin Sanitär.

Obwohl sich das Bidet weiter nördlich des Mittelmeerraums nicht als Standard durchgesetzt hat, weist es eine lange Tradition auf. Erfunden wurde der Vorläufer des heutigen Bidets, das nach dem altfranzösischen Wort Bidet für «Pony» benannt ist, Anfang des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Der Name rührt daher, dass die ersten Bidets auf Gestellen befestigt waren, auf die man aufsteigen musste, ähnlich wie auf ein kleines Pferd. Sie dienten bereits damals der Hygiene des Intimbereichs, galten aber gleichzeitig bei streng gläubigen Zeitgenossen als unzüchtig. Um 1900 wanderten das Bidet und der Nachttopf aufgrund der fortschreitenden Sanitärinstallationstechnik dann allmählich vom Schlaf- ins Badezimmer.

Closomat: Eine Schweizer Erfindung

Anders als beim Original-Bidet findet das sogenannte Dusch-WC in vielen Regionen Europas eine zunehmende Verbreitung. So auch in der Schweiz, wo das Dusch-WC, auch Closomat genannt, im Jahr 1957 schliesslich auch erstmals zum Einsatz kam. «Dusch-WC’s sind immer beliebter und werden zunehmend auch von Privatpersonen gewählt. Ein schöner Badbereich ist gewünscht», betont Schmidt den Trend. Es handelt sich beim Closomat um eine Art Kombination von Bidet und Toilette, das ähnlich wie das Bidet eine bessere Hygiene ermöglicht. Auf Knopfdruck wird der Intimbereich mittels eines Wasserstrahls gereinigt. Ein Vorteil des Dusch-WCs: Es kann beim Toilettengang fast gänzlich auf einen Papiergebrauch verzichtet werden. 

Und wie kommt nun so ein Bidet bei den Leuten an? Sehen Sie selbst... :-)

Wir helfen Ihnen weiter - nicht nur bei Bidets!

Sie möchten Ihr Bad umbauen? Haben einige Ideen im Kopf, wissen aber nicht, wie Sie diese realisieren können? Frau Silvia Schmidt, diplomierte Wohnberaterin, steht Ihnen gerne mit frischen Ideen zur Seite! Zögen Sie nicht und vereinbaren Sie noch Heute einen unverbindlichen Termin unter der Nummer: 027 922 77 77

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